Die Ernährungssonde

Nasen-Magensonde

Ein kleiner Plastikschlauch wird durch ein Nasenloch/Rachenraum bis in den Magen gelegt. Diese Form ist nicht über einen längeren Zeitraum anzuwenden. Die Ernährungssonde muss öfter gewechselt werden, das ist eine größere Belastung für den Patienten.

Ist nur für einen überschaubaren Zeitraum eine Ernährung via Sonde nötig, so ist die Nasen-Magensonde das Mittel der Wahl. Einer der Vorteile ist, dass diese schnell und unkompliziert gezogen werden kann (dies allerdings auch vom Kind!). Viele Frühchen bekommen anfangs eine Sonde – je früher geboren, desto höher die Wahrscheinlichkeit. Die Sonde schliesst jedoch nicht unbedingt aus, dass das Frühchen dennoch gestillt werden oder aus der Flasche trinken kann. Dies sollte parallel geübt werden, um das Neugeborene irgendwann von der Sonde entwöhnen zu können – sofern keine vorliegende Grunderkrankung dies ausschließt.

Viele Informationen und ein Forum findet ihr unter:
http://www.sondenkinder.de

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