Smoothies für Schwangere

Smoothies für Schwangere – pure Gesundheit für Mutter und Kind

Dass Smoothies grundsätzlich gesund sind, hat sich bei vielen mittlerweile herumgesprochen. Auch in der Schwangerschaft sind die frischen Mixgetränke hervorragende Nährstofflieferanten. Gerade in dieser Lebensphase sollten werdende Mütter auf ihre Gesundheit und eine ausgewogene Ernährung achten. Da der Körper in der Schwangerschaft ganz besondere Ansprüche hat, sollten auch bei der Zubereitung von Smoothies bestimmte Zutaten bevorzugt verwendet werden. So können Smoothies dazu beitragen eine optimale Versorgung mit wichtigen Mineralien und Vitaminen gewährleisten.

Grüne Smoothies – die Optimierung frischer Obstsäfte

Grüne Smoothies sind echte Vitaminbomben und quasi die Optimierung der Vorläufer, die ausschließlich auf Obst basierten. Der Grünanteil von grünen Smoothies z.B. setzen sich aus Kräutern, Salaten, grünen Gemüsen, Stängeln und Blättern zusammen. Schon die frisch gepressten Säfte waren hervorragende Muntermacher, doch grüne Smoothies enthalten zusätzlich Enzyme und Chlorophyll, das sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt. Sie enthalten unter anderem auch Jod, Magnesium, Calcium und Folsäure. Deshalb sind die Mischungen aus Obst, Kräutern und Gemüse besonders gesund.

Damit diese Mixturen auch von der Konsistenz her trinkbar sind, kann man sie mit Wasser (und ggfs. Eiswürfeln) mixen. Obstsäfte und Kokosnusssaft sind ebenfalls für die Zubereitung eignet und bringen eine gewisse Süße ins Getränk. Säfte erhöhen allerdings die Gesamtkalorienzahl, weshalb sie mit Vorsicht eingesetzt werden sollten. Die Auswahl des Obstes ist dem individuellen Geschmack überlassen. Da es so viele Möglichkeiten gibt, lohnt es sich zu experimentieren, bis man die optimale Mixtur gefunden hat.

Warum sind besondere Nährstoffe für Schwangere so wichtig?

Die gute Versorgung mit Eisen und Folsäure ist zur embryonalen Entwicklung extrem wichtig, denn das Hormon ist an allen Zellbildungsprozessen beteiligt. Bei Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann sich das Neuralrohr des Embryos nicht optimal entwickeln, was im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schäden führen kann. Schwangere sollten jeden Folsäuremangel vermeiden und vorsorglich Folsäurepräparate einnehmen. Auch Calcium und Magnesium sind in der Schwangerschaft wichtig, weil sie die gesunde Muskeltätigkeit gewährleistet. Ferner sind sie für die meisten Stoffwechselprozesse unverzichtbar. Da sich auch die Blutmenge werdender Mütter im Verlauf der Schwangerschaft drastisch erhöht, brauchen sie zudem viel Eisen.

Schwangere brauchen Folsäure und Eisen

Die gute Versorgung mit Eisen und Folsäure ist zur embryonalen Entwicklung extrem wichtig, denn das Hormon ist an allen Zellbildungsprozessen beteiligt. Weil Nährstoffe aus frischen Lebensmitteln besser verwertet werden, empfiehlt sich die Aufnahme aus Gemüse und Obst. Nahrungsergänzungsmittel sind nur dann angebracht, wenn die Lebenssituation die frische Zubereitung nicht zulässt. Auch Fertigprodukte aus dem Supermarkt sind wenig ratsam, denn oft stehen Smoothies dort mehrere Tage im Kühlregal und enthalten Konservierungsstoffe.

Hier ein einfaches, leckeres Rezept zum Ausprobieren:

  • 2 Birnen
  • 1 Möhre
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 100 bis 150 g Spinat oder Mangold
  • 300 ml Wasser oder Orangensaft
  • im Mixer pürieren und sofort servieren.

 

Für das Mixen gibt es je nach Preisklasse unterschiedliche Standmixer. Auf unserem Smoothie-Blog finden Sie einen Vergleich aktueller Geräte. Smoothies sind ideal zum Abnehmen, da sie die Verdauung in Schwung bringen. Sie können nach Belieben mit Superfood ergänzt werden. Das sind pflanzliche Nahrungsmittel, die durch ihren extra großen Nährstoffgehalt auffallen und den Stoffwechsel anregen. Dazu gehören beispielsweise Goji-Beeren, Chia-Samen und Zimt.

Verringert gesunde Ernährung der Mutter das Risiko für bestimmte Herzfehlbildungen beim Baby?

Gesunde Ernährung der Mutter ist wichtig

Herzfehler bereits vor Eintreten einer Schwangerschaft durch gesunde Ernährung vorbeugen

Bereits vor eintreten einer Schwangerschaft kann man etwas zur die Gesundheit des zukünftigen Nachwuchs beitragen. Die amerikanischen Forscher um Prof. Dr. Lorenzo D.Botto (Universität von Utah in Salt Lake City) fanden heraus, dass eine gesunde Ernährung der Mutter bereits vor der Schwangerschaft das Risiko für bestimmte Herzfehlbildungen beim Baby senken kann.

Das auch die Ernährung der werdenden Mutter eine wichtige Rolle spielen kann, ist bereits in anderen Zusammenhängen bekannt – beispielsweise die Folsäure bei Neuralrohrdefekten wie Spina Bifida oder LKGS*.

Teilnehmerinnen der Studie in Bezug auf Herzfehler waren die Teilnehmerinnen der National Birth Defects Prevention Study. Die Hälfte der Frauen brachte zwischen 1997 und 2009 ein gesundes Kind zur Welt, die andere Hälfte gebar Babys mit schweren Herzfehlern. Die Forscher befragten die rund 19.000 Frauen über die Qualität und Quantität ihrer Ernährung in den 12 Monaten vor ihrer Schwangerschaft. Beurteilt wurde die Ernährungsqualität anhand von zwei anerkannten Punktesystemen bzw. Skalen.

Befanden sich die Mütter den Punkten zufolge im oberen Viertel, so hatten sie ein deutlich geringeres Risiko, ein Kind mit den ermittelten Herzfehlern zu bekommen, als diejenigen, deren Punktebewertung sich im letzten Viertel befand. Verbunden wurde letztendlich eine bessere Ernährung mit einem um 37% niedrigeren Risiko für Fallot-Tetralogien und einem um 23% niedrigeren Risiko für Vorhofseptumdefekte.

Endgültige Schlussfolgerungen über Ursache und Wirkung können jedoch laut den Autoren nicht gezogen werden, da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt.

Quellen: Better maternal diet linked to lower risk of heart abnormalities in babies at birth, Archives of Disease in Childhood (Fetal & Neonatal Edition), Kinderärzte im Netz

* Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Kindermilch oder Kuhmilch?

„Kindermilch“ oder Kuhmilch – welche Rolle spielen sie in der Kleinkindernährung ? *
Autorinnen: Dr. Ute Alexy und Prof. Dr. Mathilde Kersting, Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund

Etwa ab dem 10. Lebensmonat geht die spezielle Ernährung des Säuglings nach und nach in die Familienernährung über. Die Milch ist auch im Kleinkindalter (1-3 Jahre) ein wichtiges Lebensmittel, z.B. als Lieferant für Calcium, Jod, die Vitamine B2 und D sowie Protein. In dem Präventionskonzept der Optimierten Mischkost wird für Kleinkinder der Verzehr von ca. 1/3 Liter Milch (fettarm, 1,5 % Fett) pro Tag empfohlen, einschließlich Milchprodukten wie Joghurt.

Trendanalysen der DONALD Studie haben gezeigt, dass Kuhmilch (Konsummilch) bei Kleinkindern zunehmend durch die Folgenahrung der Säuglingszeit („Folgemilch „2“, „3“) oder eine spezielle „Kindermilch“ ersetzt wird. Kindermilchprodukte werden unter anderem beworben mit dem im Vergleich zu Kuhmilch geringeren Proteingehalt (ca. 1,5 vs 3,3 g/100 ml) ähnlich dem Proteingehalt der Folgenahrung. Ein Argument für eine solche „Niedrigprotein“-Milch sind Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für einen höheren BMI und Körperfettgehalt im Kindesalter bei höherem (Milch-)proteinverzehr im 2. Lebensjahr. Stand: 06.04.2010

Quelle und vollständiger Text: Forschungsinstitut für Kinderernährung

Trinkmahlzeiten aus Folgemilch und Getreide

Ökotest:

Zitat:
Wir haben 16 Trinkmahlzeiten aus Folgemilch und Getreide sowie Trinkbreie aus Früchten und Getreide der bekanntesten Babynahrungshersteller eingekauft, auf ihre Zusammenstellung hin begutachten und auf gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe untersuchen lassen. Außerdem hat das von uns beauftragte Labor die Produkte mit Folgemilch auf 3-MCPD-Fettsäureester analysiert, ein Schadstoff, der erst kürzlich in die Kritik geraten ist.

 

Zitat:
Kommt nicht in die Flasche!

Sie sollen hilfreich sein für Babys, die zu müde zum Breilöffeln sind, oder als praktische Mahlzeit für unterwegs. Doch Experten laufen Sturm gegen die viel zu süßen, energiereichen Flüssigbreie. Unser Test fällt entsprechend mies aus.

Eine dieser vermeintlichen Innovationen sind Trinkmahlzeiten – trinkfertige flüssige Breie aus Folgemilch und Getreide für Babys ab dem sechsten oder achten Monat. Sie sind mit viel Zucker und Aromen aufgepeppt und enthalten bis zu 250 Kilokalorien pro Portion – ungefähr so viel wie eine halbe Tafel Schokolade. Die Aufmachung der handlichen Tetrapaks suggeriert Eltern, dass sie ihrem kleinen Liebling damit etwas besonders Gutes, weil Gesundes bieten. Von wertvollen Zutaten wie Eisen, Vitaminen, Jod oder Calcium ist da die Rede. Und praktisch sind die kleinen Kraftpakete auch:Sie schmecken nach Aussagen der Hersteller warm oder kalt, sind ideal für unterwegs, müssen nicht extra mit heißem Wasser zubereitet werden und sättigen auch Kinder, die ihren Brei nicht vom Löffel essen wollen. Einfach die Lasche aufziehen und fertig.

 

Zitat:
„Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel.“ Die Trinkmahlzeiten hätten einen viel zu hohen Energiegehalt und würden am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. Die DGKJ-Kommission appelliert an Kinderärzte, Familien dringend von der Verwendung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abzuraten und fordert die Hersteller auf, die Vermarktung unverzüglich einzustellen.

 

Zitat:
Das Testergebnis

…schlägt auf den Magen: Lediglich drei Produkte konnten wir mit „sehr gut“ oder „gut“ bewerten – ausschließlich Trinkbreie aus Früchten und Getreide in Bio-Qualität, die weder Folgemilch noch Zuckerzusätze enthalten. Die Trinkmahlzeiten schneiden miserabel ab; gerade mal eine schafft ein „ausreichend“, zwei sind „mangelhaft“, der große Rest ist „ungenügend“.

 

Zitat:
Die Trinkmahlzeiten im Test und der Trinkbrei von Bebivita sind viel zu energiereich. Mit bis zu 250 Kilokalorien pro Portion sind sie weder für Säuglinge noch für etwas ältere Kinder geeignet. Babys, die regelmäßig derart überfüttert werden, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, später fettleibig zu werden. Den hohen Energiegehalt quittieren wir in Kombination mit dem Zusatz von Zucker mit deutlichem Punktabzug.

 

Zitat:
Folgemilch enthält pflanzliche und tierische Öle, um Säuglinge mit essentiellen Fettsäuren zu versorgen. Da sie geschmacksneutral sein müssen, werden sie raffiniert. Dabei bilden sich größere Mengen an 3-MCPD-Fettsäureestern. Da Trinkmahlzeiten Folgemilch enthalten, sind auch sie belastet. Vier Produkte überschreiten sogar mit einer Portion (200 bzw. 250 Milliliter) die täglich tolerierbare Aufnahmemenge (TDI) für 3-MCPD um mehr als 50 Prozent. Dafür gibt es zwei Punkte Abzug. Denn die Substanz steht im Verdacht, Veränderungen an der Niere sowie in hohen Dosen gutartige Tumore hervorzurufen.

 

Zitat:
Hipp hat aufgrund der Kritik der DGKJ-Ernährungskommission die Trinkmahlzeiten vom Markt genommen. Seit November 2007 würde das Sortiment nicht mehr hergestellt, so das Unternehmen. Für unseren Test haben wir es aber im Februar 2008 noch einkaufen können.

Quelle und vollständiger Text:
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Neue Regeln für das Fläschchen

Bonn (ots) – Bei Säuglingsanfangs- und Folgenahrung gibt es eine Neuigkeit: Ab Herbst 2008 finden Eltern in den Verkaufsregalen neben den vertrauten Packungen auch solche mit neuer Gestaltung. Die Hersteller reagieren damit auf eine aktuelle EG-Richtlinie, die Zusammensetzung und Kennzeichnung dieser Produkte neu regelt. In der Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2009 finden Eltern sowohl die neuen als auch die bekannten Produkte in den Regalen des Handels.

Die Änderungen basieren auf dem aktuellen Wissensstand der Ernährungsforschung. So wird sich zum Beispiel der Kaloriengehalt leicht reduzieren und der Übergang von Anfangs- zu Folgenahrung um zwei Monate verschieben. Beide Neuerungen sind nicht grundlegend, sodass Eltern sich der optimalen Versorgung ihres Säuglings in jedem Fall sicher sein können. Vorräte können ohne Bedenken aufgebraucht werden, ein Wechsel zwischen den Produkten ist jederzeit problemlos möglich. Wichtig ist, die Gebrauchshinweise zu beachten und den jeweils beigepackten Dosierlöffel zu verwenden.

Deutlich schlichter wird die Verpackung der Säuglingsanfangsnahrungen ausfallen, da die Gesetzgebung nur noch wenige Angaben zu den Inhaltsstoffen und deren Wirkung vorsieht. Die auf den bisherigen Produkten gemachten Angaben zu den Wirkungen der Säuglingsnahrungen sind – auch wenn sie auf den Packungen nicht mehr ausgelobt werden – weiterhin richtig. Ein Beispiel ist die bisherige Angabe „mit LCP/LC-PUFA – wichtig für die Gehirnentwicklung“, die durch die neue Regelung auf „mit LCP/LC-PUFA“ reduziert wird. Damit soll erreicht werden, dass sich Mütter an Kinderarzt oder Hebamme wenden, wenn sie nicht stillen wollen oder können. Die Experten beraten mit den Eltern die richtige Ernährung für ihr Baby und beantworten Fragen zur Funktion von Inhaltsstoffen.

Säuglingsanfangs- und Folgenahrung ist die einzige Alternative, wenn Stillen – die beste Ernährung für einen Säugling – aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen nicht möglich ist. Ihre Zusammensetzung orientiert sich auch weiterhin am Vorbild Muttermilch. Damit erhält ein Baby alle Nährstoffe, die es für seine Entwicklung braucht.

Norbert Pahne, Geschäftsführer vom Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung e. V. (Diätverband), unterstreicht die gleich bleibend hohe Qualität der Säuglingsnahrungen: „Mit den Rezepturänderungen werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse umgesetzt. Damit ist sichergestellt, dass die Nahrungen auch weiterhin optimal auf die Bedürfnisse der Säuglinge zugeschnitten sind.“

Weitere Informationen

Der Diätverband informiert im Vorfeld Presse, Handel, Kinderärzte und Hebammen über die Neuerungen und stellt umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Erhältlich ab Mitte September unter www.BabynahrungInfo.de.

Quelle: Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung (DIÄTVERBAND) e.V. http://www.diaetverband.de

Pressekontakt:

Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln
für eine besondere Ernährung e. V.
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Tel.: 0228-30851-0
www.diaetverband.de

KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA)
Britta Noras
Solinger Str. 13
45481 Mülheim a. d. Ruhr
Tel.: +49 208 4696-235
Fax: +49 208 4696-236
E-Mail: Britta.Noras@koob-pr.com

Keine Beikost aus der Flasche!

Vermarktung von Beikost-produkten zur Flaschenfütterung

Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie „Trinkbrei“, „Trink-Mahlzeit“, und „Gute-Nacht-Fläschen“ werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).

Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.

Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).

Quelle und vollständiger Text