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Smoothies für Schwangere

Smoothies für Schwangere – pure Gesundheit für Mutter und Kind

Dass Smoothies grundsätzlich gesund sind, hat sich bei vielen mittlerweile herumgesprochen. Auch in der Schwangerschaft sind die frischen Mixgetränke hervorragende Nährstofflieferanten. Gerade in dieser Lebensphase sollten werdende Mütter auf ihre Gesundheit und eine ausgewogene Ernährung achten. Da der Körper in der Schwangerschaft ganz besondere Ansprüche hat, sollten auch bei der Zubereitung von Smoothies bestimmte Zutaten bevorzugt verwendet werden. So können Smoothies dazu beitragen eine optimale Versorgung mit wichtigen Mineralien und Vitaminen gewährleisten.

Grüne Smoothies – die Optimierung frischer Obstsäfte

Grüne Smoothies sind echte Vitaminbomben und quasi die Optimierung der Vorläufer, die ausschließlich auf Obst basierten. Der Grünanteil von grünen Smoothies z.B. setzen sich aus Kräutern, Salaten, grünen Gemüsen, Stängeln und Blättern zusammen. Schon die frisch gepressten Säfte waren hervorragende Muntermacher, doch grüne Smoothies enthalten zusätzlich Enzyme und Chlorophyll, das sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt. Sie enthalten unter anderem auch Jod, Magnesium, Calcium und Folsäure. Deshalb sind die Mischungen aus Obst, Kräutern und Gemüse besonders gesund.

Damit diese Mixturen auch von der Konsistenz her trinkbar sind, kann man sie mit Wasser (und ggfs. Eiswürfeln) mixen. Obstsäfte und Kokosnusssaft sind ebenfalls für die Zubereitung eignet und bringen eine gewisse Süße ins Getränk. Säfte erhöhen allerdings die Gesamtkalorienzahl, weshalb sie mit Vorsicht eingesetzt werden sollten. Die Auswahl des Obstes ist dem individuellen Geschmack überlassen. Da es so viele Möglichkeiten gibt, lohnt es sich zu experimentieren, bis man die optimale Mixtur gefunden hat.

Warum sind besondere Nährstoffe für Schwangere so wichtig?

Die gute Versorgung mit Eisen und Folsäure ist zur embryonalen Entwicklung extrem wichtig, denn das Hormon ist an allen Zellbildungsprozessen beteiligt. Bei Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann sich das Neuralrohr des Embryos nicht optimal entwickeln, was im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schäden führen kann. Schwangere sollten jeden Folsäuremangel vermeiden und vorsorglich Folsäurepräparate einnehmen. Auch Calcium und Magnesium sind in der Schwangerschaft wichtig, weil sie die gesunde Muskeltätigkeit gewährleistet. Ferner sind sie für die meisten Stoffwechselprozesse unverzichtbar. Da sich auch die Blutmenge werdender Mütter im Verlauf der Schwangerschaft drastisch erhöht, brauchen sie zudem viel Eisen.

Schwangere brauchen Folsäure und Eisen

Die gute Versorgung mit Eisen und Folsäure ist zur embryonalen Entwicklung extrem wichtig, denn das Hormon ist an allen Zellbildungsprozessen beteiligt. Weil Nährstoffe aus frischen Lebensmitteln besser verwertet werden, empfiehlt sich die Aufnahme aus Gemüse und Obst. Nahrungsergänzungsmittel sind nur dann angebracht, wenn die Lebenssituation die frische Zubereitung nicht zulässt. Auch Fertigprodukte aus dem Supermarkt sind wenig ratsam, denn oft stehen Smoothies dort mehrere Tage im Kühlregal und enthalten Konservierungsstoffe.

Hier ein einfaches, leckeres Rezept zum Ausprobieren:

  • 2 Birnen
  • 1 Möhre
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 100 bis 150 g Spinat oder Mangold
  • 300 ml Wasser oder Orangensaft
  • im Mixer pürieren und sofort servieren.

 

Für das Mixen gibt es je nach Preisklasse unterschiedliche Standmixer. Auf unserem Smoothie-Blog finden Sie einen Vergleich aktueller Geräte. Smoothies sind ideal zum Abnehmen, da sie die Verdauung in Schwung bringen. Sie können nach Belieben mit Superfood ergänzt werden. Das sind pflanzliche Nahrungsmittel, die durch ihren extra großen Nährstoffgehalt auffallen und den Stoffwechsel anregen. Dazu gehören beispielsweise Goji-Beeren, Chia-Samen und Zimt.

Verringert gesunde Ernährung der Mutter das Risiko für bestimmte Herzfehlbildungen beim Baby?

Gesunde Ernährung der Mutter ist wichtig

Herzfehler bereits vor Eintreten einer Schwangerschaft durch gesunde Ernährung vorbeugen

Bereits vor eintreten einer Schwangerschaft kann man etwas zur die Gesundheit des zukünftigen Nachwuchs beitragen. Die amerikanischen Forscher um Prof. Dr. Lorenzo D.Botto (Universität von Utah in Salt Lake City) fanden heraus, dass eine gesunde Ernährung der Mutter bereits vor der Schwangerschaft das Risiko für bestimmte Herzfehlbildungen beim Baby senken kann.

Das auch die Ernährung der werdenden Mutter eine wichtige Rolle spielen kann, ist bereits in anderen Zusammenhängen bekannt – beispielsweise die Folsäure bei Neuralrohrdefekten wie Spina Bifida oder LKGS*.

Teilnehmerinnen der Studie in Bezug auf Herzfehler waren die Teilnehmerinnen der National Birth Defects Prevention Study. Die Hälfte der Frauen brachte zwischen 1997 und 2009 ein gesundes Kind zur Welt, die andere Hälfte gebar Babys mit schweren Herzfehlern. Die Forscher befragten die rund 19.000 Frauen über die Qualität und Quantität ihrer Ernährung in den 12 Monaten vor ihrer Schwangerschaft. Beurteilt wurde die Ernährungsqualität anhand von zwei anerkannten Punktesystemen bzw. Skalen.

Befanden sich die Mütter den Punkten zufolge im oberen Viertel, so hatten sie ein deutlich geringeres Risiko, ein Kind mit den ermittelten Herzfehlern zu bekommen, als diejenigen, deren Punktebewertung sich im letzten Viertel befand. Verbunden wurde letztendlich eine bessere Ernährung mit einem um 37% niedrigeren Risiko für Fallot-Tetralogien und einem um 23% niedrigeren Risiko für Vorhofseptumdefekte.

Endgültige Schlussfolgerungen über Ursache und Wirkung können jedoch laut den Autoren nicht gezogen werden, da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt.

Quellen: Better maternal diet linked to lower risk of heart abnormalities in babies at birth, Archives of Disease in Childhood (Fetal & Neonatal Edition), Kinderärzte im Netz

* Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Babyernährung : Tipps für besorgte Eltern

Es gibt viele gesunde, babyfreundliche Lebensmittel, doch trotzdem sollte man einige von ihnen besonders hervorheben. In diesem Artikel werden wir unsere 10 absolute Favoriten erwähnen, die reich an wichtigen Nährstoffen und dazu auch preiswert, einfach zuzubereiten und lecker sind.

baby food

Lassen Sie uns zuerst über Obst sprechen. Das erste Obst, das für die Gesundheit Ihres Babys gut ist, sind Heidelbeere, die aufgrund Ihrer blauen Farbe auch Blaubeere genannt werden. Ihre blaue Farbe stammt von Flavonoiden, die man Anthocyane nennt, und die gut für die Augen, das Gehirn und sogar für die Harnwege Ihres Babys sind. Außer von Heidelbeeren kann die Gesundheit Ihres Babys auch von Avocados und Mandarinen profitieren. Avocados sind eine reiche Quelle von ungesättigten Fetten. Ihre Fettzusammensetzung ist sogar der von Muttermilch ähnlich. Falls Sie besorgt darüber sind, dass Ihr Baby fetthaltige Lebensmittel isst, müssen Sie es nicht sein. Ungesättigte Fettsäuren sind eine gute Art von Fett und Babys brauchen sie für die Entwicklung ihres Gehirns. Mandarinen wirken sich auch positiv auf die Gesundheit, denn sie sind leicht verdaulich und reich an Vitamin C und Antioxidantien.

Da bei Kleinkindern Verstopfung ein viel häufiger auftretendes Problem ist als Menschen glauben, muss man ihrer Ernährung Lebensmittel hinzufügen, die gegen dieses Problem kämpfen. Pflaumen enthalten viele Ballaststoffe und können bei Verstopfungsproblemen helfen, die bei Ihrem Baby auftreten können, wenn es anfängt, feste Nahrung zu essen. Günstig für die Gesundheit Ihres Kindes ist auch Blattgemüse, das hohe Mengen an Eisen und Folsäure enthält. Das bekannteste dunkelgrüne Blattgemüse ist wahrscheinlich Spinat, aber zu dieser Gruppe gehören auch andere Sorten, einschließlich Wirsingkohl, Mangold und Grünkohl. Reich an Folsäure, Ballaststoffen und Kalzium ist Brokkoli, der auch für seine krebsbekämpfende Eigenschaften bekannt ist. Außerdem hat er dank seiner Schwefelverbindungen einen einzigartigen Geschmack, der dabei hilft, das Geschmacksspektrum Ihres Babys zu erweitern. Weiterhin sollte man Kürbise erwähnen, die eine ausgezeichnete Quelle von Vitamin A und C sind, und einen natürlich süßen Geschmack und eine angenehme, cremige Textur.

Ein weiteres babyfreundliches Lebensmittel ist Joghurt, den Sie in die Ernährung Ihres Babys Joghurt einführen sollten, wenn es ca. 6 Monate alt ist. Joghurt stärkt das Immunsystem und unterstützt die Gesundheit des Gehirns und des Herzens. Er ist eine gute Quelle von Kalzium und Vitamin D und er trägt auch zur Entwicklung von gesunden Knochen und Zähnen bei. Wenn Sie nach Produkten suchen, die die meisten lebenden Kulturen enthalten, die die guten Bakterien in dem Verdauungstrakt Ihres Babys regulieren, ist Joghurt am besten dafür geeignet, weil er keine Zuckerzusätze hat. Linsen sind mit Proteinen und Ballaststoffen geladen. Außerdem sind sie auch eines der billigsten gesunden Lebensmittel, das Sie kaufen können.

Babyreis sollte man auch hier erwähnen, denn er sollte die erste Getreidesorte sein, die Sie in die Ernährung Ihres Babys einführen, weil er nicht Gluten enthält, ein Protein, das in Weizen, Hafer, Gerste und Roggen, zu finden ist, und bei Babys unter dem Alter von 6 Monaten eine Nahrungsmittelallergie verursachen kann. Babyreis ist leicht verdaulich und hat einen milchigen Geschmack, der dabei hilft, Ihrem Baby den Übergang von einer rein auf Milch basierender Diät auf feste Nahrung zu erleichtern. Er ist auch ein gutes Verdickungsmittel für verschiedene Pürees wie z.B. Birnen-, Pfirsich- und Pflaumenpüree. Die beste Quelle von Eisen für Ihr Baby ist rotes Fleisch. Es ist wichtig, eisenreiche Nahrungsmittel in die Ernährung Ihres Babys einzuführen, weil die von der Mutter geerbten Eisenreserven, nach 6 Monaten anfangen auszulaufen. Muttermilch enthält nicht ausreichende Mengen an Eisen.

Schließlich kann man Nahrungsergänzungsmittel in einer Vielzahl von Situationen verwenden. Ihrem Baby können wichtige Vitamine und Mineralien fehlen. Haben Sie also keine Angst Ihren Arzt oder Apotheker zu konsultieren, wenn es darum geht, Ihrem Baby zu helfen.

Dieser Artikel wurde von Ivan Horvat geschrieben, B.Sc. in Biochemie und Vater von zwei Kindern, der für die Nahrungsergänzungsmittelfirma Megamin arbeitet.

Kindermilch oder Kuhmilch?

„Kindermilch“ oder Kuhmilch – welche Rolle spielen sie in der Kleinkindernährung ? *
Autorinnen: Dr. Ute Alexy und Prof. Dr. Mathilde Kersting, Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund

Etwa ab dem 10. Lebensmonat geht die spezielle Ernährung des Säuglings nach und nach in die Familienernährung über. Die Milch ist auch im Kleinkindalter (1-3 Jahre) ein wichtiges Lebensmittel, z.B. als Lieferant für Calcium, Jod, die Vitamine B2 und D sowie Protein. In dem Präventionskonzept der Optimierten Mischkost wird für Kleinkinder der Verzehr von ca. 1/3 Liter Milch (fettarm, 1,5 % Fett) pro Tag empfohlen, einschließlich Milchprodukten wie Joghurt.

Trendanalysen der DONALD Studie haben gezeigt, dass Kuhmilch (Konsummilch) bei Kleinkindern zunehmend durch die Folgenahrung der Säuglingszeit („Folgemilch „2“, „3“) oder eine spezielle „Kindermilch“ ersetzt wird. Kindermilchprodukte werden unter anderem beworben mit dem im Vergleich zu Kuhmilch geringeren Proteingehalt (ca. 1,5 vs 3,3 g/100 ml) ähnlich dem Proteingehalt der Folgenahrung. Ein Argument für eine solche „Niedrigprotein“-Milch sind Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für einen höheren BMI und Körperfettgehalt im Kindesalter bei höherem (Milch-)proteinverzehr im 2. Lebensjahr. Stand: 06.04.2010

Quelle und vollständiger Text: Forschungsinstitut für Kinderernährung

Der Beikosteinstieg

Beikosteinstieg beim Baby

Beikosteinstieg beim Baby

Das wichtigste zuerst: Wann ist mein Kind überhaupt Beikostreif?

Siehe dazu auch: Ammenmärchen
Ausserdem: WHO – Globale Strategie für die Säuglings- und Kleinkinderernährung

Zusammengetragene Informationen der einzelnen Inhalte angelehnt an die Empfehlungen der AFS (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen):


geeignetes Gemüse zum Einstieg:

  • Kartoffel (Mit etwas Muttermilch oder als Fingerfood in kleinen Stücken zum selber essen hervorragend für den Einstieg geeignet)
  • Pastinake
  • Zucchini
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Topinambur
  • Avocado
  • Banane
  • Hirse (sehr eisenhaltig)
  • Reis (besonders bei allergiegefährdeten Kindern)

Karotte – wirkt stark stopfend, fast keine Kalorien,nicht für hautempfindliche und allergiegefährdete Kinder, daher nicht als Anfangsnahrung geeignet, geeignet bei Durchfall

Beikost

erste B(r)eikost

geeignetes Obst zum Einstieg:

  • Apfel
  • Birne
  • Pfirsich
  • Nektarine
  • Aprikose

Wo muss ich aufpassen?

wirkt (ver-)stopfend:

  • Karotte
  • Banane
  • Breie mit Schoko o.ä.
  • Tomate

entwässert:

  • Reis

zuviele Allergene:

  • Karotte
  • Fisch
  • Tomate


Was sollte ich im ersten Lebensjahr möglichst bis gänzlich vermeiden?

  • Kuhmilch
  • Honig
  • Fisch
  • Eier (wg. Eiweiß)
  • Nüsse
  • Salz, Gewürze
  • Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Steinobst und Trockenfrüchte
  • Kristallzucker und Süßstoffe
  • gesättigte Fette (wie z.B. bei Pommes)

Bei einem allergiegefährdeten Kind insbesondere:

  • Weizen
  • Mais
  • Schweinefleisch
  • Fisch (auch Schellfisch)
  • Erdnüsse
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Kohl
  • Beeren
  • Nüsse
  • Gewürze
  • Zitrusfrüchte und -säfte
  • Schokolade

Honig kann tödlich sein!

Mütter sollten im ersten Lebensjahr Honig vom Speiseplan ihres Kindes streichen, empfiehlt Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. in Aachen. Honig kann mit dem Bakterium Clostridium botulinum belastet sein, das den gefürchteten, mitunter tödlich verlaufenden, Säuglingsbotulismus auslöst.

15.12.06 – Immer wieder liest und hört man Empfehlungen, Getränke für Babys mit Honig zu süßen beziehungsweise Brustwarzen mit Honig zu bestreichen, um Saughemmungen zu überwinden. Vor der Gabe von Honig an Säuglinge im ersten Lebensjahr muss jedoch gewarnt werden. Er kann Sporen des krankmachenden Bakteriums Clostridium botulinum enthalten, die beim Säugling schwerwiegende Symptome wie Verstopfung, Schlucklähmung, Sehstörungen, Muskelschwäche, bis hin zu Atemlähmung hervorrufen. Unbemerkt und unbehandelt kann Säuglingsbotulismus mit dem Tod enden.

Quelle und vollständiger Text

„Mama, ich habe keinen Hunger!“

Wachstums – bzw. Entwicklungsschübe

Unsere kleinen haben Wachstumsschübe – während dieser Wachstumsschübe kann es passieren das sie die PRE regelrecht verschlingen/mehr Milch sondiert bekommen – schlichtweg hungriger sind! Sie können auch „einfach quer sein“, nicht mehr durchschlafen, den Rhythmus völlig verändert haben etc.pp. – aber auch das Gegenteil kann in beidem der Fall sein.

Wachstums- und Entwicklungsschübe

Entwicklungsschübe – oft fälschlicherweise mit Hunger verwechselt!

Insgesamt kann man sagen „Baby`s Welt steht einfach Kopf“ in dieser Zeit.

Meist fürchten Eltern, der Säugling könne „nicht mehr satt“ werden – das ist oft ein Trugschluß. In diesem Fall bekommt es nicht zuwenig, sondern das Kind hat vielmehr ein erhöhtes Trink – aber auch Kuschel/-Saugbedürfnis!

PRE kann nach Bedarf gegeben werden, so das es kein Problem darstellt, soviel PRE zu geben, wie es das Baby braucht. Es ist nicht notwendig, auf eine andere Milch umzusteigen oder gar Folgemilch zu geben. Inzwischen wird die Folgemilch ausdrücklich nicht mehr empfohlen:

 

 

Folgenahrungen (2 und 3) sind für die Ernährung nach dem vollendeten 4. Lebensmonat (d.h. ab 5. Monat!) konzipiert. Sie unterscheiden sich von den Säuglingsanfangsnahrungen (Pre oder 1) durch den geringeren Grad der Anpassung an die Zusammensetzung der Muttermilch. Ein Wechsel auf eine Folgemilch ist aber im Ernährungsplan für Säuglinge nicht notwendig und wird vom Forschungsinstitut für Kinderernährung – FKE (Dortmund) und von der Ernährungskommission der DGKJ (Prof. Koletzko-Dr.v. Haunersches Kinderspital, München) auch nicht mehr empfohlen. Diese sog. 2er und 3er Nahrungen wären somit entbehrlich.

Quelle: Kinderarzt Online

 

Jetzt geht`s rund – Schubzeiten beim Baby

„Größere“ Schübe sind;Zwischen dem 7. und 12. Lebenstag

Nach etwa 6-8 Wochen

Nach 3 bis 4 Monaten (ca. 12.-14. Woche)

Weitere Schübe:

19. Woche

26. Woche

37. Woche

46. Woche

55. Woche

zu erwarten und halten ungefähr 1 bis 3 Tage an. Die Zeitangaben können sehr schwanken, so gibt es Kinder, die praktisch von einem Schub in den nächsten übergehen. Hierbei nicht vergessen, das die Zeitrechnung bei Frühchen ohnehin verschoben sein kann, aber auch generell können diese Zeiträume schwanken da nunmal jedes Baby ein kleines Individuum ist.

Die Vitamin D-Gabe

Neugeborene und Kleinkinder erhalten meist als Arzneiroutineverordnung vom Kinderarzt Vitamin D und Fluor als Prophylaxe verschrieben. Das Vitamin D, das eigentlich Hormon D heißen müsste, soll zur Rachitis-Vorbeugung (Knochenerweichung) dienen, das Fluor als Kariesprophylaxe.

Betrachten wir einmal das Krankheitsbild der Rachitis, so ist festzustellen, dass diese Krankheit fast ausschließlich bei Kindern um die Jahrhundertwende auftrat. Diese Kinder waren zum einen meist schlecht ernährt, zum anderen lebten sie überwiegend in lichtabgeschlossenen Räumen und mussten zumeist schon als Kinder arbeiten, z.B. in Bergwerken.

Rachitis

Rachitis ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch Mangel in der Nahrung und durch Lichtmangel entsteht. Hierbei spielt das Vitamin D eine große Rolle. Vitamin D ist ein fettlöslicher Stoff, der über den Darm resorbiert oder mit Hilfe von Sonne in der Haut über eine Vorstufe umgewandelt wird. Fehlt das Vitamin D oder ist es nicht ausreichend vorhanden, resultiert daraus eine nicht ausreichende Auswertung, der in der Nahrung befindlichen Mineralstoffe, besonders des Calciums. Durch das Verabreichen von Vitamin D-Gaben wird der Kalk eventuell zu rasch in das kindliche Bindegewebe und Knochengerüst eingelagert. Der Schädel kann dadurch klein bleiben, die natürliche Entwicklung des Organismus behindert werden.

Gefahr einer Überdosierung von Vitamin D

Bei einer Überdosierung von Vitamin D kommt es schnell zu Vergiftungserscheinungen, da unser Organismus keine Schutzmechanismen gegen übermäßige Zufuhr fettlöslicher Vitamine besitzt. Anfangs kann sich diese Vergiftung bemerkbar machen in Allgemeinsymptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung. Später kann es zu Knochendeformationen, Gefäßveränderungen, Verkalkungen der Niere und Zwergwuchs kommen.

Ein typischer Vitamin-D-Schaden bei einer Überdosierung ist die Knochendeformation, insbesondere des Schädels und der langen Röhrenknochen. So kann z.B. die Fontanelle des Säuglings zu früh verknöchern, was u.U. dann operativ korrigiert werden muss. Eine weitere bekannte Schädigung aus der Literatur kann ein insulinpflichtiger Diabetes-mellitus sein, oder das nephrotische Syndrom (Erkrankung der Niere).

Diagnostische Warnzeichen einer rachitischen Veranlagung sind beim Säugling in etwa der Mitte des ersten Lebensjahres auftauchende tastbare Unregelmäßigkeiten des Schädels, die sich wie kleine Löcher anfühlen. Weitere Frühzeichen können sein: feucht-kalte Hände und Füße, Kopfschweiß bei geringer Anstrengung, Neigung zu Erkältungen, Lymphdrüsenschwellungen, Trägheit, spätes Laufenlernen und einiges mehr.
Homöopathisch ist die rachitische Veranlagung gut zu behandeln und ermöglicht den betroffenen Kindern eine nebenwirkungsfreie und entwicklungsfördernde Therapie anstelle einer Giftbelastung.

Ein voll gestillter Säugling erhält genügend Vitamin D über die Muttermilch. Später unterstützt noch ausreichende Bewegung die Aktivität des Knochenstoffwechsels. Muttermilch, vitalstoffreiche Vollwertkost, Sonnenbäder (natürlich unbekleidet) bieten alles, was das Kind zu einer gesunden Entwicklung benötigt. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft, auch wenn keine Sonne sichtbar ist, fördern die Vitamin D-Bildung.

Fluor zur Kariesprophylaxe

Was Karies betrifft, ganz deutlich zu sagen, dass Karies keine Fluor-Mangelkrankheit ist, sondern das Ergebnis von Fehlernährung, und daraus folgend von Stoffwechselproblemen, Immunschädigungen und/oder dem was wir in der Homöopathie die chronische Belastung nennen. Fluor, das meist in Kombination mit Vitamin-D verabreicht wird, ist ein risikoreiches und gefährliches Breitbandenzymgift, also toxisch und fällt bei der Aluminium-lndustrie als Abfallprodukt an! Fluor wird gegeben, um den Zahnschmelz zu härten. Fluor wird aber intensiv in die Knochen eingelagert und kann hier über die gesteigerte Härte zu einer nachlassenden Elastizität und damit zu einer gesteigerten ~ Knochenbrüchigkeit führen. Fluor kann zahlreiche Gesundheitsschäden hervorrufen, besonders Knochenerkrankungen (Knochenbrüchigkeit), Skelettschäden, Zahnfluorose, Schmelzschäden in der Mineralisation, Schädigung der Kieferentwicklung, Störungen der enzymatischen Stoffwechselvorgänge der inneren Drüsen vornehmlich der Schilddrüse.

Fluor kann hier eine Unterfunktion der Schilddrüse verursachen, weil es die Jod-Aufnahme behindert. Kann dies ein Grund dafür sein, dass immer mehr Kinder und Jugendliche wegen Kropf- bzw. Schilddrüsen-Unterfunktion behandelt werden müssen, weil sie angeblich zu wenig Jod bekommen, wo doch heute kaum ein Fertignahrungsmittel (Bäcker, Metzger usw.) gekauft werden kann, das nicht mit Jodsalz angereichert ist? Übrigens diente Fluor früher als Rattengift! Heute wird es für Schwangere, Neugeborene, Babys und Kleinkinder verschrieben, in die Zahncreme gemixt, vom Zahnarzt mechanisch als Überzug auf die Zähne aufgebracht (die sog. „Versiegelung“). Die Karieshäufigkeit hat sich übrigens in den letzten 23 Jahren nicht verändert.

„Der Mensch hat nicht den geringsten Bedarf an Fluor, die Mutter schützt gar das Kind mit ihrer Milch biologisch vor Fluoraufnahme.“ (Dr. med. Graf).

Bei vollwertig und ausgewogener Ernährung ist Karies (vor allem bei kleinen Kindern) homöopathisch betrachtet ein Symptom, das auf eine chronische Belastung hinweist die mittels einer Homöotherapie behandelt werden kann. Am Ende bleibt für Sie als Eltern nur noch der Hinweis, sich genau über Nutzen und Risiken der Verordnungen zu informieren, um so ihren eigenen Standpunkt zu finden. Denn für ein verantwortungsbewusstes Handeln ist ein ausreichender Kenntnisstand unabdingbare Voraussetzung.
Literatur/Quellenhinweise: Naturheilpraxis 1/98 und 4/99 Mutschier, Arzneimittelwirkungen „Gesundheitsberater“, 09/1998, Rote Liste, hebamme4u.de

Präbiotika und Probiotika

Seit einiger Zeit werden Säuglingsnahrungen mit Prä- und Probiotika angereichert. Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche selektiv Wachstum und Aktivität bestimmter Mikroorganismen vorwiegend im Dickdarm fördern und dadurch gesundheitsfördernde Effekte erzielen sollen. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die bei Zufuhr in angemessener Menge ebenfalls die Gesundheit fördern sollen. Bei gesunden Säuglingen ist ein klinisch relevanter Vorteil von mit Prä- oder Probiotika angereicherten Säuglingsanfangsnahrungen gegenüber nicht angereicherten Säuglingsanfangsnahrungen bisher nicht zweifelsfrei belegt.

Ist Muttermilch nicht oder nicht ausreichend verfügbar, sollen herzkranke Säuglinge, Säuglinge mit geschwächtem Immunsystem sowie alle immunsupprimierten Säuglinge und Kinder aufgrund der derzeit in diesen Risikosituationen nicht eindeutig belegten Sicherheit nicht mit einer probiotisch angereicherten Säuglingsnahrung ernährt werden. Ist Muttermilch nicht oder nicht ausreichend verfügbar, sollen Frühgeborene mit einer Frühgeborenennahrung ernährt werden, die keine Probiotika enthält. Die Ernährungskommissionen sprechen sich für die Durchführung wissenschaftlich hochwertiger, kontrollierter randomisierter Studien an großen Probandenkollektiven zur Sicherheit und Wirkung von Prä- und Probiotika in Säuglingsanfangs- und Frühgeborenennahrungen aus, die, so weit möglich, auch potenzielle Langzeiteffekte untersuchen sollten.

Publikation der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)
Monatsschr Kinderheilkd 2009 · 157:267–270
DOI 10.1007/s00112-008-1942-1
Online publiziert: 27. Februar 2009

Wirkung von Milchzucker

Milchzucker und Muttermilch

Die Hersteller von Milchzucker weisen darauf hin, dass die Milchzuckerzugabe zur Flaschenmilch sich auf Frischmilchflaschen bezieht. Umgekehrt weisen die Babynahrungshersteller auf jedem Päckchen darauf hin, dass NICHTS den Fertignahrungen zugegeben werden soll – und die Dosierungsanweisung exakt beachtet wird.

So ist die Muttermilch aufgebaut:

Pro 100 ml kommen 7 g Kohlehydrate. Davon sind 90 % Milchzucker, der Rest sind prebiotisch wirkende Oligosaccharide, die auch mit zum Milchzucker gezählt wurden.

Milchzucker – Lactose und Laktase

Milchzucker wird Laktose genannt. Um die Laktose zu verdauen brauchen wir ein Enzym mit dem Namen Laktase. Diese Laktaseaktivität ist erst zur 37. Schwangerschaftswoche ausgebildet.

Daher brauchen Frühgeborene eine ganz spezielle Frühchennahrung, da sie die normale nicht verdauen können. Aptamil ist bekannt als die der Muttermilch am ähnlichsten Milch und Frühchenmamas haben sehr positive Erfahrungen damit gemacht!

Auch reifgeborene Säuglinge haben manchmal einen Laktasemangel und reagieren infolge dessen auf diesen hohen Laktoseanteil, beispielsweis mit den 3 Monatskoliken.

Ein gesundes, reifgeborenes Kind welches gestillt wird, hat in der Regel eine ausreichende Laktaseaktivität = problemloser Stuhlgang, Winde die ohne Schmerzen oder Krämpfe abgehen. Die Laktaseaktivität ist auf das natürliche „Produkt“ Muttermilch mengenmäßig eingestellt.

Wird nun Milchzucker verabreicht, ist es fraglich, ob die kleinen Körper die unnatürlich zugeführten Mengen auch verarbeiten können!

Soll der Milchzucker wegen Blähungen gegeben werden, wird nämlich genau das Gegenteil erreicht. Die Blähungen verschlimmern sich, da Darmgase gebildet werden!

Zusammengefasst:

  • TL Milchzucker fasst 3 g = plus 12 kcal
  • Die Milch schmeckt süßlicher > Süßtrimmung
  • Das ganze führt zu Blähungen, Darmgase werden gebildet.
  • Milchzucker entzieht dem Darm Wasser -> verlagert es in die zu verdauende Masse und das ergibt weichen bis spritzenden Stuhl. Man nimmt dem Kind nicht die Blähungen, sondern verstärkt sie, bis das Baby schier „explodiert“. (so ganz nebenbei macht er noch dick)